Offener Brief an das Europäische Parlament

EU-Fördermittel fließen in zahlreiche kommunale und regionale Projekte, auch bei uns in Herne. Dabei kommt es entscheidend darauf an, dass die Mittel auch ordnungsgemäß Verwendung finden. Das ist in mehreren EU-Staaten nicht oder nicht mehr gewährleistet. Die überparteiliche Europa-Union Herne unterstützt das Europäische Parlament in seiner Forderung nach einer klaren Bindung der europäischen Corona-Hilfsmittel an rechtsstaatliche Zustände in den Empfängerländern.

zum offenen Brief


 

Kooperation mit der Volkshochschule Herne

Auch in diesem Jahr setzt die Europa-Union Herne die bereits seit einigen Jahren erfolgreiche Kooperation mit der Volkshochschule Herne fort. In diesem Jahr unterstützen wir die Volkshochschule bei der Durchführung verschiedener Vorträge:

 

Am 24. September ein Vortrag mit Diskussion zum Brexit

Das Ende einer besonderen Beziehung? - Der Brexit aus der Perspektive eines Briten in Deutschland

Der Brite Geoff Tranter lebt und arbeitet seit mehr als 40 Jahren in Deutschland. Von dort aus beobachtet der Anglist das Geschehen auf der Insel. In seinem Vortrag wirft er einen Blick auf die Entwicklungen im Rahmen des BREXIT-Verfahrens und zwar vor, bei und nach dem Referendum im Juni 2016.

 

Am 29. Oktober ein Vortrag mit Diskussion zum Schuman-Plan

Vor 70 Jahren: Der Schuman-Plan als Initialzündung der europäischen Einigung

Dr. Reinhard Schreiner  referiert über die Erklärung des französischen Außenministers Robert Schuman am 9. Mai 1950. Diese leitete eine neue Ära in der europäischen Nachkriegspolitik ein. Der Plan schlug die Zusammenlegung der deutschen und französischen Kohle- und Stahlproduktion vor, die ein Jahr später zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl führte. Damit war der erste Schritt zu einem geeinten Europa getan. Der Schuman-Plan gilt als "Geburtsurkunde" der heutigen Europäischen Union. 

 

Am 12. November ein bebilderter Vortrag mit Diskussion zum D-Day

D-Day und das Ende des zweiten Weltkrieges in Europa vor 75 Jahren

Herr Malte Plattberg referiert über die Landung der Alliierten Truppen am 6. Juni 1944 in der Normandie und das Ende des zweiten Weltkrieges in Europa. Der D-Day leitete die Befreiung Europas ein und schaffte die Voraussetzungen für eine neue friedliche Zusammenarbeit der Völker in Europa, die letztendlich zur Gründung der Europäischen Union führte. 

 

Alle Vorträge finden jeweils von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr in den Vortragsräumen der Volkshochschule Herne, Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1 statt. Alle Vorträge sind kostenfrei.


 

Zur deutschen Ratspräsidentschaft

Turnusgemäß übernimmt Deutschland morgen die Ratspräsidentschaft für 6 Monate. Dies erfolgt in einer Zeit, bei der alle Länder der EU unter der Corona-Pandemie leiden, die Wirtschaft am Boden ist, viele Länder scheinbar ihren eigenen Weg gehen und europäische Solidarität nichts mehr zählt. Dies sind hohe Anforderungen an die Ratspräsidentschaft. Unsere Wünsche für die nächsten Monate haben wir in der beiliegenden Presseerklärung zusammengefasst. Allein ist man nicht stark genug! "Besser zusammen!" lautet unsere Devise.

 

Die Bewältigung der Corona-Krise und ihrer Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft, in der Digitalisierung voranzukommen oder sichere Außengrenzen zu gewährleisten, ist entschieden zu wenig. Wir Europäerinnen und Europäer müssen eine gemeinsame Idee von unserer Zukunft in dieser Welt des 21. Jahrhunderts entwickeln und unsere Institutionen entsprechend ausrichten, ohne unsere Werte preiszugeben.

 

Zur Pressemitteilung

Veröffentlichung auf halloherne


 

Europa-Union Herne fordert verbesserte europäische Zusammenarbeit im Bereich Gesundheitsschutz

#BesserZusammen

Die Europäische Union leistet nach Artikel 168 Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) einen Beitrag zur Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten. Ihr Ziel ist ein hohes Gesundheitsschutzniveau sicherzustellen. Dabei beschränkt sich die Zuständigkeit der EU bisher darauf, die Gesundheitspolitik der Mitgliedstaaten zu ergänzen und vor allem hinsichtlich der Forschung zu fördern. Darüber hinaus unterstützt die EU die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten. Dies gilt besonders für die Gesundheitspolitik in den Grenzgebieten.

 

Das neuartige Coronavirus macht nicht an den Grenzen halt. Es kann jede Gemeinde in Europa schwer treffen. Wir sitzen alle länderübergreifend in einem Boot. Die Europa-Union Herne spricht sich daher für mehr europäische Zusammenarbeit im Gesundheitsschutz aus. „Unser Verband fordert ein europäisches Infektionsschutzgesetz, gemeinsame Regeln für den Umgang mit lokalen oder regionalen Ausbrüchen.“ Dazu gehöre insbesondere eine freiwillige europäische Corona-App mit anonymisierten Daten. „Nationale Insellösungen ergeben keinen Sinn“, so Frank Heu, Vorsitzender der Europa-Union Herne.

 

zum Text der Presseerklärung


 

Stellungnahme der Europa-Union Herne zum Thema Grenzöffnungen

Die Europa-Union Herne setzt sich für die Öffnung der Grenzen zu unseren Europäischen Nachbarländern ein. Die unkoordinierten Grenzschließungen zu Beginn der Ausbreitung des Coronavirus haben dem Zusammenhalt in der EU geschadet. Die Pandemie ist heute keine Begründete Ausnahmesituation mehr, sondern mittelfristig unsere neue Wirklichkeit. Dem Virus kann man nur mit europäischer Solidarität, Zusammenarbeit und gemeinsamen Regeln beikommen.

 

In einer Presseerklärung äußerte sich Frank Heu, der Vorsitzende der Europa-Union Herne hierzu.Mehr dazu lesen Sie hier in der Presseerklärung

 

Hintergrund:

Nach Art. 21 AEUV hat jeder Unionsbürger grundsätzlich das Recht, sich im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten frei zu bewegen und aufzuhalten. Mit dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens im Jahr 1995 wurde die Abschaffung der Grenzkontrollen zwischen den Vertragsstaaten verwirklicht. Derzeit sind 22 EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz Teil des Schengen-Systems. Bulgarien, Kroatien, Rumänien und Zypern sollen dem Schengen-Raum noch beitreten.
 


 

 

09. Mai 2020 - Europatag ohne Aktionen aber mit Erinnerung

Am 9. Mai 1950 legte der französische Außenminister Robert Schuman in seiner historischen Rede den Grundstein für die europäische Einigung. Mit seiner kühnen Idee, die damals wichtigsten Rohstoffe – Kohle und Stahl – von den früheren „Erbfeinden“ Deutschland und Frankreich gemeinsam verwalten zu lassen, setzte er auf Zusammenarbeit statt Konkurrenz, auf Gemeinschaft statt Nationalismus und auf Vertrauen statt Argwohn.

 

Dies ist Teil einer Presseerklärung unseres Vorsitzenden, Frank Heu, zum Europatag 2020. Aktionen und Informationsstände sind aktuell nicht möglich, wir erinnern daher nur mit dieser Erklärung.

Presserklärung zum Download

Veröffentlichung bei HalloHerne


 

Digitale Vorstandssitzung am 07.04.2020

Trotz Corona - die Europa-Union ist weiterhin aktiv. Der Vorstand traf sich digital. Im Rahmen einer Telefonkonferenz wurde sich neben der aktuellen Situation zum Thema Corona vornehmlich mit der Situation in der EU - die auseinanderstrebenden Kräfte in den verschiedenen Ländern - beleuchtet und ein Zeichen der Solidarität von allen Regierungen gefordert. Europa funktioniert nur gut, wenn alle zusammenstehen.

Neben Satzungs-Fragen ging es in der Vorstandssitzung auch um die Fragestellung, wie und mit welchen Aktionen wir unsere aktive Arbeit in der Stadt wieder aufnehmen können. Die bisherigen Planungen zu Vorträgen und einer möglichen Reise nach Brüssel wurden erst einmal zurückgestellt. 


 

25 Jahre Schengen Abkommen

Am 26. März 1995 trat der Schengen-Vertrag in Kraft. Die Kontrollen an den innereuropäischen Grenzen der Vertragsstaaten entfielen. Heute ist vieles selbstverständlich. Man fährt einfach mit seinem PKW. Dass man eine Grenze überquert, merkt man oftmals gar nicht. Gleiches gilt für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Mit seinem VRR-Ticket setzt man sich in den Zug und steigt in Venlo oder Arnhem in den Niederlanden aus. Oder man steigt in den Thalys und fährt ohne Störungen bis Brüssel oder Paris durch. Vor Schengen - undenkbar. Passkontrollen und Kontrollen der Einkäufe waren die Regel. „Was damals mit den Benelux-Staaten, Deutschland und Frankreich sowie Spanien und Portugal begann, ist nichts anderes als eine weltweit einzigartige Erfolgsgeschichte“, sagt der Vorsitzende der überparteilichen Europa-Union Herne, Frank Heu.

Link zur Presseerklärung

Link zum Text auf HalloHerne

Veröffentlichung in der WAZ


 

Nächste Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung verschoben

Im Einklang mit den aktuellen Schutzmaßnahmen der Stadt Herne und des Landes NRW gegen den sogenannten Corona-Virus verschiebt die Europa-Union Herne ihre nächste Vorstandssitzung und die für Anfang April 2020 geplante Mitgliederversammlung. Ein neuen Termin legen wir jeweils voraussichtlich nach den Osterferien in Nordrhein-Westfalen fest.


Wir bitten, für diese Maßnahme, die dem Schutz unserer Mitglieder dient, um Verständnis.


 

Pressemitteilung zum Brexit

In einer Presseerklärung bedauerte der Vorsitzende der Europa-Union Hern, Frank Heu, den Brexit als historischen Rückschritt. Wir in Herne setzen uns für ein freiheitliches, demokratisches, vielfältiges Europa ein. Wir werden die Verbindung zu den Menschen im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland halten und wo immer möglich ausbauen, nicht zuletzt durch unsere Städtepartnerschaft mit Wakefield, aber auch mit vielen persönlichen Kontakten, die wir aufgebaut haben und uns auch weiterhin verbindet.

 

Die gesamte Presseerklärung

Veröffentlichung auf HalloHerne


 

Erste Vorstandssitzung im Jahr 2020

 

Die erste Vorstandssitzung der Europaunion Herne fand am 11. Februar um 18 Uhr im Café Schollbrockhaus statt. Sehr viele Themen, u.a. die Vorbereitung auf die Mitgliederversammlung, Finanzthemen und auch neue Aktionen der Europa-Union in Herne spielten eine große Rolle. Wichtigster Punkt war die Diskussion über Änderungen an der Satzung der Europa-Union im Hinblick auf die geänderten Förderbedingungen des Landesverbandes. Wir freuten uns, dass neben den Vorstandsmitgliedern auch Gäste an der Sitzung teilgenommen haben und sich an der Diskussion beteiligten.


 

Zum Tod von Horst Nierle

Horst Nierle- ein großer Europaer-

Horst Nierle, der Gründer der größten Initiative NRW`s. Im April 1994 gründete Horst Nierle den Kreisverband der Europa Union Herne. Er führte den Kreisverband zu einem der größten Kreisverbände der Europa Union. Mit Horst Nierle verlieren wir einen der Kreativköpfe der Europa Union. Wir verlieren einen Europaer. Einen, mit einem großen Herzen für Europa. Horst Nierle war zunächst im KV Bochum aktiv. Horst sagte sich, was die Bochumer können, das können die Herner schon lange. Und so gründete er mit dem Alt-OB Willi Pohlman, Dr. Roland Kirchhoff, Heinz-Juergen Steinbach und Heinz Drenseck den Kreisverband Herne.

 

Wer Horst Nierle die Hand zum Gruße gab, unterschrieb quasi mit der freien Hand den Aufnahmeantrag für die Europa Union. An Horst Nierle kam man so schnell nicht vorbei. Nierle lebte quasi für Europa. Er verstand es zahlreiche Persönlichkeiten für den europäischen Gedanken zu gewinnen. Horst Nierle gab der Europa Union Herne ein Gesicht. Bis zum Schluß war Horst Nierle Ehrenmitglied des KV Herne.

Wir werden Horst Nierle stets ein ehrendes Andenken geben.

 

Für den Kreisverband Herne

Frank Heu